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Anleitung: Richtig Staubsaugen

Staubsaugen und Putzen sind unliebsame und dennoch notwendige Tätigkeiten – will man doch im Dreck nicht ersticken. Regelmäßiges Putzen und Saugen fördert aber nicht nur den Hygienefaktor sondern trägt auch zu einer angenehmen Wohlfühlatmosphäre bei. Trotzdem soll diese lästige Aufgabe natürlich so schnell und einfach wie nur möglich vonstattengehen. Deshalb erhalten Sie im folgenden Ratgeber alle wichtigen Informationen und Tipps zum Reinigen der Wohnung mit dem Staubsauger – richtig Staubsaugen leicht gemacht.

 

 

bequem, einfach, schnell und trotzdem gründlich

Richtig Staubsaugen – Tipps & Tricks

 

Hausfrauen, Hausmänner und Putzteufel aufgepasst

Wie funktioniert effektives Staubsaugen von Fußböden und Oberflächen? Welche Kniffe gibt es, diese Tätigkeit angenehmer und vor allem schneller zu gestalten? Im Folgenden finden Sie eine Anleitung für einfaches, schnelles, aber gründliches Staubsaugen der Wohnung.

 

Ein Ratgeber, der auch für Putzmuffel geeignet ist

Einfache Tipps zum richtigen Staubsaugen von Haus oder Wohnung, um die lästige Arbeit endlich einfach, schnell, bequem und trotzdem gründlich durchführen zu können – „How-to Staubsaugen für Dummies“, Pragmatiker und die zukünftigen Experten.

 

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Die verschiedenen Staubsauger

Doch zuerst einige Worte zu den verschiedenen Staubsauger-Modellen, bevor es richtig losgeht. Man unterscheidet prinzipiell zwischen den klassischen kabelgebundenen Staubsaugern und kabellosen Akkusaugern.

Die herkömmliche, klassische Variante

Zu den kabelgebundenen Geräten zählen die meisten Bodenstaubsauger oder Stabstaubsauger/Stielstaubsauger. Sie sind leistungsfähig, besitzen große Aufnahmekapazitäten und sind dadurch beim Staubsaugen vor allem für große Flächen hervorragend geeignet. Mit ihnen lässt sich der Fußboden gründlich reinigen; störend hingegen sind das Kabel und der Schlauch, welche beim Staubsaugen richtig stören können. Die leisen und leichten akkubetriebenen Modelle sind hier klar im Vorteil.

Beutellos oder mit Beutel?

Daneben wird zwischen Beutel- und beutellosen Staubsaugern unterschieden. Zwar sind Beutelstaubsauger immer noch die beliebtesten Modelle, da die Dreckentnahme hier am bequemsten ist – man schmeißt den vollen Beutel einfach weg und setzt einen neuen ein. Doch mit der technischen Weiterentwicklung werden die Sauger ohne Beutel immer beliebter. Sie sind kostengünstiger in der Unterhaltung und das in der Werbung oft angesprochene Thema „Saugkraftverlust“ ist ein immer selteneres Problem beim Staubsaugen der Wohnung.

Aufsätze, Bürsten und Düsen

Auf den Staubsauger kommen die unterschiedlichsten Aufsätze. Standard ist der breite Saugkopf mit ausklappbarer Bürste. Daneben gibt es aber auch kleinere Aufsätze für die verschiedensten dreckanfälligen Winkel. Meistens gibt es zum Staubsauger noch eine nach vorne hin verjüngte Düse und einen kleinen Bürstenkopf dazu. Daneben bieten Hersteller viele weitere Aufsätze für die unterschiedlichsten Oberflächen und Einsatzgebiete an – etwa schonende Parkettdüsen, Teppichdüsen, Autopflegesets oder besonders gegen Tierhaare effektive Aufsätze für bequemes, einfaches Staubsaugen. In vielen Fällen lassen sich die Bürstwalzen leicht aus dem Gerät zur Reinigung entfernen.

Die moderne, einfache Variante

Zu den akkubetriebenen Saugern gehören zum einen die Akku-Bodenstaubsauger für Fußböden und zum anderen die Akku-Handstaubsauger für schwierig erreichbare Stellen oder kleinflächige Verschmutzungen. Sie sind klein, handlich und können dank ihrer Steckdosenunabhängigkeit wesentlich flexibler eingesetzt werden. Das Kabel wickelt sich nicht mehr um Möbel und bei einem Raumwechsel muss die Steckdose nicht gewechselt werden. Akku-Staubsauger sind immer beutellos.

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Für ganz große Putzmuffel gibt es noch eine Alternative

…den Saugroboter. Diese kleinen Staubsauger fahren selbstständig über den Boden, sie bürsten und saugen alles ein, was sie überfahren. Diese Technik ist längst nicht mehr nur ein lustiges Gimmick. Verschiedene Hersteller bieten ausgereifte Modelle mit ausreichend Saugkraft und Saugdauer an. Die kleinen Akku-Haushalthelfer machen den Hausputz – zumindest was den Fußboden anbelangt – zum Kinderspiel. Der Wohnungsputz ist damit um ein Vielfaches schneller erledigt, als wenn selbst Hand angelegt wird.

 

Um die schwierigen Stellen und Ecken zu erreichen

Ein Akku-Handstaubsauger bietet sich vor allem für die schwierig erreichbaren Ecken und Stellen im Haushalt an. Alles, was sich fernab vom Boden befindet, kann bequem mit einem kleinen Handsauger gereinigt werden. Beim Staubsaugen richtig nützlich werden die kleinen Helfer vor allem als Zweitgerät für kleine oder höher gelegene Flächen.

Standard-Strategie fürs Staubsaugen

Einfach drauflos Saugen ist nicht die beste Herangehensweise. Man muss aus dem Staubsaugen zwar keine Wissenschaft machen, um saubere Ergebnisse zu erzielen, doch mit etwas Strategie und Anleitung ist das Putzen weniger frustrierend.

 

  1. Für Ordnung sorgen
    Nichts hält Staub länger fest als tausende Ecken und Kanten. Vor der eigentlichen Putzaktion sollte daher immer Ordnung geschaffen werden. Das heißt, liegen gelassene Kleidung wegräumen, Zeitungen und Magazine auf ihren Platz stapeln, Katzen- und Hundespielzeug in den Katzen- oder Hundekorb legen, stehengelassene Flaschen zurück in den Kasten aufräumen etc. Der Boden muss von allem befreit werden, was nicht auf ihn gehört – vorher kann das richtige Staubsaugen nicht effektiv beginnen. Außerdem spart dies später Zeit.
  2. Staub wischen
    Auch wenn man so wenig wie möglich putzen will, Staub und Krümel vom Mobiliar zu entfernen gehört als Vorbereitung zum Staubsaugen dazu. Denn der Sauger stößt die eingesogene Luft wieder aus und diese Luftströme können weiter oben befindlichen Dreck aufwirbeln und auf die bereits gesaugten Bodenflächen zurückwerfen. Außerdem ist das Staubwischen in umgekehrter Reihenfolge wenig sinnvoll, da dieser beim Reinigen wieder zu Boden fällt. Also, die richtige Reihenfolge ist: erst Staubwischen, dann Staubsaugen.
  3. Hindernisse hochstellen
    Hierzu zählen alle Gegenstände, die zwar eigentlich auf den Fußboden gehören, für ein gründliches Staubsaugen aber hinderlich sind. Dazu zählen in Küche und Wohnzimmer Dinge, wie Hocker, Pflanzen, Fußbodenkissen und dergleichen – Klobürstenhalter, Mülleimer und so weiter im Bad. Sie beim Saugen zu verschieben ist sehr lästig, kräftezehrend und zeitraubend. Zudem verhaken sich beim Verschieben gern Staubmäuse an ihren unteren Kanten und verteilen sich nach dem Saugen sogleich wieder im Raum. Natürlich kann man nicht jedes Hindernis vom Boden entfernen, schwere Pflanzkübel oder der kleine Beistelltisch können daher an Ort und Stelle verweilen.
  4. Kleine Teppiche, Vorleger, Felle etc. ausschütteln
    Hierin und darunter sammelt sich besonders schnell sehr viel Dreck an, der sich zudem auch festtritt. Und der Staubsauger kann allein nur einen Bruchteil aus den Textilfasern entfernen. Daher sollte man lose auf dem Boden liegende Textilien vor dem Saugen ausklopfen oder -schütteln. Den herausfallenden Dreck kann man dann wesentlich leichter aufsaugen. Das Ausschütteln in der Wohnung sollte natürlich vor dem Staubwischen erfolgen. Alternativ können diese Textilien auch aus dem Fenster geschüttelt werden (je nach Lage des Fensters zu anderen Wohnungen und Wetter). Im besten Fall werden diese in den Garten genommen, um sie von groben Verunschmutzungen zu befreien. Zudem sind die Fasern gleich gelockert und können nochmals mit dem Staubsauger behandelt werden, um auch tiefsitzende Dreckkrümel und -partikel zu entfernen.
  5. Von Hinten nach Vorn
    Richtig Staubsaugen – hier gilt das gleiche Prinzip wie beim Wischen. Man beginnt mit dem Absaugen immer in der hintersten Zimmerecke und arbeitet sich Richtung Tür vor. Ansonsten läuft man Gefahr, liegengebliebenen Dreck wieder im Zimmer zu verteilen. Bei einem Staubsauger mit Kabel ist auch auf die Stromzufuhr zu achten, um nicht unnötig über das Kabel zu stolpern – oder dass dieses sich um Möbel wickelt. Ein kabelloser Akkusauger bietet hier den klaren Vorteil, dass die Gedanken voll und ganz beim eigentlichen Saugvorgang bleiben können. Darüber hinaus sind Staubsauger mit Akku leiser, leichter und deshalb auch flexibler und bequemer in ihrer Anwendung. Aktuelle Akkusauger-Testsieger
  6. Versteckte Ecken nicht aussparen
    Ganz wichtig sind auch schwer zugängliche Nischen, etwa größere Spalten zwischen Schränken, der Boden zwischen mehreren Pflanzkübeln oder der Boden unter dem Sofa. Nur weil man ihn nicht sieht, ist der Dreck dennoch da. Und mit jedem Luftzug verteilt er sich erneut in der gesamten Wohnung. Daher sollten auch die hintersten Winkel abgesaugt werden, damit es nicht zwei Tage später wieder genauso aussieht, wie vor der Putzaktion. Ein bewegliches Gerät, dass auch unter den Möbeln saugt oder ein Wegräumen dieser ist in jedem Fall sinnvoll.
  7. Idealfall: nach dem Staubsaugen den Boden wischen
    Im Idealfall wird der Fußboden nach dem Saugen gründlich gewischt. Denn nun ist der Boden von allen groben Verschmutzungen befreit und kann spielend leicht nass gereinigt werden. Das Wischen entfernt auch festsitzenden, hartnäckigen Schmutz – sowie die feinsten Staubpartikel, den der Staubsauger nicht entfernen kann. Das Reinigungsmittel sollte dem Fußboden entsprechend verwendet werden. Eine Dosieranleitung finden Hausfrauen, Hausmänner und Putzteufel auf der Rückseite.

Einfaches Staubsaugen für Faule

Es geht natürlich auch weniger kompliziert – wir Putzmuffel mögen es einfach. Deshalb eine weitere Strategie zum richtigen Staubsaugen für alle, die ihre Zeit lieber anders nutzen möchten – hier die Light-Variante der Anleitung für den Wohnungsputz.

 

  1. Leichte Hindernisse entfernen
    Größere Gegenstände und solche, die Schmutzansammlungen gut verbergen können, können natürlich auch stehen gelassen werden. Auch auf das Staubwischen kann man verzichten, wenn man primär nur die Krümel vom letzten gemütlichen Frühstück aus dem Teppich entfernen will.
  2. Vorleger liegen lassen
    Auch auf das Ausschütteln von Teppichen kann man verzichten und nur mit dem Staubsauger über die festen Bodentextilien, die Fliesen oder das Holz saugen. Nicht weiter befestigte Teppiche und Felle müssen dabei aber mit den Füßen festgehalten werden, sonst schiebt man sie vor sich her.
  3. Ein Raum nach dem anderen
    Man muss natürlich nicht durchkoordiniert jeden Raum penibel absaugen. Es kann auch ausreichen, nur kurz mit dem Sauger über die Bodenflächen zu wandern. Jedoch sollte man sich dabei trotzdem (möglichst) jeden Bereich des Fußbodens und jeden Raum einzeln vornehmen – nicht kreuz und quer durch seine Wohnung wandern – strukturiertes Vorgehen erspart hier Arbeit und Zeit.
  4. Tiefste Nischen aussparen
    Aus den Augen, aus dem Sinn. Oder so ähnlich könnte das Motto für ganz faule Putzer lauten. Wer nur schnell eine Grundsauberkeit herstellen will, kann Nischen und Ecken auch aussparen, die der Betrachter ohne Anstrengung sowieso nicht zu Gesicht bekäme. Allerdings ist dann die Gefahr groß, dass sich der Dreck eben aus diesen Verstecken alsbald in der Wohnung neu verteilt.

Tipp #1: Ab und an auch die größeren Gegenstände zum Staubsaugen bei Seite räumen – der Schmutz läuft zwar nicht davon, wird jedoch nur wesentlich hartnäckiger (und leider nicht weniger). 😉

Tipp #2: Akku-Staubsauger stellen eine wirkliche Vereinfachung der Wohnungsreinigung dar. Die Steckdosenwechsel entfallen, das Kabel liegt nicht mehr im Weg und ein leichtes, leises Gerät kann durch den Wohnraum geführt werden.

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Wie häufig sollte man Staubsaugen?

Zu den häufig gestellten Fragen gehört auch die, wie häufig man Staubsaugen sollte. Jedoch ist das stark von verschiedenen Faktoren abhängig und die Meinungen gehen weit auseinander. Leben Haustiere wie Katzen oder Hunde im Haushalt ist die Verschmutzung wahrscheinlich größer und damit ein häufigeres Saugen der Wohnung notwendig. Auch bei Kindern sollte der Boden regelmäßiger gesaugt werden, da diese gern auf dem Fußboden spielen. Wie oft sollte man Staubsaugen (in der Regel)?

 

Wie oft man Staubsaugen sollte
Bereich empfohlener Zeitraum
Fußboden 1- bis 2-mal pro Woche
Polstermöbel 2-mal pro Monat
Matratzen 1-mal pro Monat

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Ein selbst erstellter Putzplan funktioniert dafür übrigens sehr gut. Dadurch wird man gezwungen, regelmäßig die unliebsame Aufgabe zu erledigen. Zum Beispiel kann ein bestimmter Wochentag festgelegt werden zum richtig Staubsaugen und ein weiterer für den groben Putz zwischendurch. Im Grunde reicht ein kompletter Wohnungsputz pro Woche aus (wenn keine kleinen Kinder oder Haustiere im Haushalt leben).


Typische Fehler die beim Saugen gemacht werden

Jedem passiert mal ein Missgeschick. Auch beim Staubsaugen können Fehler vorkommen, auch wenn diese nur für das Putzergebnis tragisch sind. Die häufigsten Fehler entstehen durch Unachtsamkeit. Schnell sind Gegenstände angestoßen und fallen herunter oder Dinge werden versehentlich eingesaugt.

 

  • Meist nicht groß beachtet ist der noch vorhandene Dreck auf dem Boden. Dieser kann schnell – selbst mit dem Staubsauger – durch die Zimmer transportiert werden und setzt sich dann an anderer Stelle wieder fest. Hiergegen hilft die oben beschriebene Standard-Strategie.
  • Viele nutzen den Sauger auf der immer gleichen Saugintensität. Dies ist aber weder effektiv noch energetisch effizient oder kraftsparend. Um Strom zu sparen, sollte die Saugkraft dem Untergrund angepasst werden. Auf Polstermöbeln mit maximal halber Leistung saugen, gleiches gilt für glatte Oberflächen. Teppiche hingegen können mit voller Leistung abgesaugt werden.
  • Schlimmer wird es, wenn man über eine nasse oder feuchte Stelle saugt. Der Saugkopf ist von Natur aus staubig und wird er feucht, hinterlässt er auf dem Boden unansehnliche graue Schlieren, die nur mit einem Wischtuch entfernt werden können. Vor dem Absaugen sollte der Boden daher auf nasse Stellen untersucht werden, die vor allem nach dem Badputzen oder Pflanzengießen entstehen können. Richtig Staubsaugen bedeutet hier auch auf Dinge zu achten, die nicht in das Gerät gehören.
  • Am schlimmsten ist allerdings, wenn das Saugrohr ohne Aufsatz verwendet wird. Der Metallzylinder hinterlässt insbesondere auf hellen Flächen unschöne Striemen und kann auch die Tapete oder den Holzfußboden aufkratzen. Jedes Gerät, das mit einem Schlauch und Rohr ausgestattet ist, sollte auch einen entsprechenden Aufsatz bereithalten. Nur so lassen sich Schäden an den zu reinigenden Stellen auch wirklich vermeiden.

Die richtige Körperhaltung beim Staubsaugen

Ganz wichtig beim Saugen ist auch die richtige Körperhaltung. Viel zu häufig scheitert die Putzmotivation nicht am eigentlichen Saugvorgang sondern vielmehr an der zu erwartenden Anstrengung sowie der Vorstellung des schmerzenden Rückens danach. Dabei kann eine richtige Körperhaltung Rücken- und Gelenkschmerzen verhindern.

Wichtig ist eine aufrechte Körperhaltung, auch wenn das Staubsaugen zum krummen „ich schau mir den Bodendreck ganz genau an“-Stand verleitet. Ergonomie spielt doch auch beim Reinigen der Wohnung oder vom Haus eine wesentliche Rolle. Das Saugrohr lässt sich in der Regel sehr gut höhenverstellen und lässt sich so an fast jede Körpergröße optimal anpassen. Akku-Staubsauger haben in der Regel einen ausreichend langen Stiel/Stab zum rückenschonenden halten – wenn es um die Bodenreinigung geht.

Akku-Handstaubsauger sind ganz ohne Anstrengung für die schwierigen Stellen und Ecken einfach zu benutzen und schnell aus dem Schrank geholt. Daneben sollte man beim Saugen nicht verkrampfen, auch wenn sich ein weißes Haar noch so hartnäckig im dunklen Teppich verhakt hat. Das beugt Muskelzerrungen und -verspannungen vor.

Tipps für Allergiker beim Staubsaugen

Für Allergiker (Hausstauballergie) stellt das Staubsaugen immer eine besondere Herausforderung dar, da der Hausstaub schnell aufgewirbelt wird und die Atemwege reizt. Dabei wird auch der Kot von Hausstaubmilben aufgewirbelt, welcher zu allergischen Reaktionen führen kann. Empfindliche Menschen können daher auf spezielle Allergiker-Staubsauger zurückgreifen.

Diese besitzen ein spezielles Filtersystem, welches die Staubemission stark reduziert und auch bei der Gerätereinigung den Körperkontakt mit dem Staub auf ein Minimum herabsenkt. Zudem gibt es sogenannte HEPA (High Efficiency Particulate Air)-Filter, die auch kleinste Schwebstoffe zurückhalten. Eine EU-Norm teilt diese Schwebstofffilter je nach Rückhaltevermögen in verschiedene Kategorien ein. So können HEPA-Filter zwischen 80 und 99,95% der Partikel zurückhalten.

(Hausstaub-) Allergiker sollten aber auch immer auf eine hohe Verarbeitungsqualität des Staubsaugers achten. Denn das beste Filtersystem hilft nichts, wenn das Gehäuse undicht ist und den Staub beim Staubsaugen wieder in die Raumluft lässt – dabei spricht man auch vom Staubrückhaltevermögen.


Tipps & Hinweise zum Teppichsaugen

Teppiche und Teppichböden sind zwar nicht mehr so in Mode wie einst, dennoch finden sich in fast jeder Wohnung welche, entweder als Teppichböden oder als einzelne Teppiche und Vorleger. Staubsauger wurden ursprünglich für die Teppichreinigung entwickelt und sind daher bestens für diese Aufgabe geeignet. Für ein gründliches, optimales Saugergebnis sollten dennoch einige Hinweise fürs Teppichsaugen beachtet werden. In den Fasern können sich Staub und Haare besonders gut festsetzen. Der Staubsauger sollte daher eine entsprechende Saugleistung mit sich bringen. Zudem sollte immer die Bürste des Saugkopfes ausgeklappt werden. Diese lockert die Teppichfasern etwas auf und hält darüber hinaus die meisten Haare fest. Zwar muss man so hin und wieder die Haare aus dem Bürstenteil händig entfernen, aber sie können sich nicht wieder im Teppich verhaken. Teppiche und Teppichböden richtig staubsaugen bedeutet auch den Einsatz des richtigen Zubehörs abzuwägen. Für spezielle oder empfindliche Teppichfasern sollte ein entsprechender Saugkopf erstanden werden. Dieser besitzt spezialisierte Borsten und ein angepasstes Luftleitsystem für ein richtiges, effektives und dennoch schonendes Staubsaugen der textilen Fasern.

Tipps & Hinweise zum Saugen von Hartböden

Hartböden stellen für den Staubsauger in dem Sinne keine Herausforderung dar, müssen aber vorsichtiger behandelt werden als Teppiche. Insbesondere Holz und Laminat sind sehr kratzeranfällig. Hartböden richtig Staubsaugen bedeutet deshalb auch, auf die passende Düse und Bürste zu achten. Auch Fliesen- und Steinböden sind diesem Risiko ausgesetzt, wenn sie auch widerstandsfähiger sind. Allerdings lassen kleine Kratzer die Böden schnell matt und alt wirken, da sich so besser feiner Dreck festsetzen kann. Holzdielen oder Kunststoffböden wie PVC sind hingegen besonders robust und benötigen keine spezielle Behandlung. Hartböden sollten daher nie mit voller Leistung und immer mit ausgeklappter Bürste abgesaugt werden, um den Direktkontakt und somit das Kratzrisiko zu reduzieren – auch der Umwelt zur liebe, da Strom gespart wird. Ein vorheriges Abkehren entfernt kleine Steine und groben Schmutz, die zusätzlich Kratzer verursachen können. Zusätzlich können spezielle Aufsätze erworben werden, die mit Schwamm- und Bürsteneinlagen besonders schonend zu empfindlichen Hartböden sind. Für Parkett gibt es spezielle Parkettsauger – ohne oder mit Akku. Dieser verfügen über eine besonders weiche Bürstwalze.

Tipps & Hinweise zum Absaugen von Wohntextilien

Staubsauger können aber nicht nur für die unterschiedlichsten Böden, sondern auch für allerlei Wohntextilien verwendet werden. Insbesondere Polstermöbel wie Couches, Sessel oder Stühle lassen sich einfach absaugen. Hierfür einfach das Saugrohr abmontieren und den meist im Lieferumfang enthaltenen Bürstenkopf aufsetzen. Dieser schont die Fasern und kommt zugleich auch in kleine Ritzen. Dabei aber nie mit voller Leistung saugen, da ansonsten die Gefahr eines Vakuums im Staubsauger wächst. Für Matratzen gibt es spezielle Aufsätze, die mit einer ausgeklügelten Luftzirkulation auch tiefsitzenden Staub und Körperschuppen heraussaugt. Selbst schwerere Vorhänge können mit einem Staubsauger von leichtem Dreck befreit werden. Auf leichtester Saugkraft können so Spinnweben, Staub und Tierhaare entfernt werden, ohne den Vorhang selbst einzusaugen und zu beschädigen. Tipp: Kleine Handsauger mit Akku erleichtern diese Arbeit ungemein.


Hinweise zur Handhabung des Staubsaugers

Jeder Staubsauger – ob ohne oder mit Akku – besitzt seine Möglichkeiten und Grenzen. Bodenstaubsauber eignen sich – wie der Name schon vermuten lässt – am besten für die trockene Bodenreinigung. Doch genau genommen sind sie die Allrounder unter den Sauggeräten. Denn mit verschiedenen Aufsteckdüsen und verstellbarer Saugstärke können sie neben Teppich und Holzboden auch das Sitzmobiliar oder dicke Vorhänge vom Staub befreien.

Doch sind diese herkömmlichen Sauger längst nicht das Ende der Entwicklung. Moderne Staubsauger ohne Kabel – mit Akku – bieten inzwischen die gleichen Vorteile und haben darüber hinaus noch weitere zu bieten. Bei angenehmerer Geräuschkulisse ist ein rückenschonendes Saugen bei größtem Aktionsradius möglich.

 

Gut für Fußböden geeignet

Diese Modelle erleichtern das Staubsaugen auf so vielen Ebenen: Sie sind leicht, leise und haben einen ausreichend langen Griff für rückenschonendes Arbeiten im Haushalt. Die Staubbehälter sind ausreichend groß und einfach zu entleeren.

 

Gut für schwer zugängliche Stellen geeignet

Diese Modelle ermöglichen auch das Saugen von schwierig zugänglichen Stellen, Ecken, Polstern und sind darüber hinaus auch für den Einsatz im Auto, Wohnwagen, Wohnmobil oder auf dem Schiff die Geräte der Wahl.

Das Leistungsspektrum der Produkte hängt natürlich auch vom richtigen Einsatz der Aufsätze ab. Nach vorn verjüngende Düsen kommen auch in schmale Spalten oder zwischen die berühmten Sofaritzen. Minibürstenaufsätze wiederum eignen sich hervorragend für Textilien und zur Tierhaarentfernung. Wer ein etwas spezifischeres Dreckproblem besitzt, sollte sich bei den verschiedenen Zubehöranbietern umschauen. Für fast jeden Anwendungsbereich gibt es das passende Zubehör – richtig Staubsaugen mit den passenden Aufsätzen, Bürsten und Düsen.


Sicherheit & Ergonomie beim Staubsaugen

Beim sicheren, richtigen Staubsaugen sollten auch einige grundlegende Sicherheitshinweise beachtet werden. Auch die Ergonomie spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Man sollte es vermeiden, über das ausgezogene Kabel zu laufen oder Gegenstände darüber zu ziehen. Zum einen ist die Stolpergefahr groß und zum anderen riskiert man einen frühzeitigen Kabelbruch – beim Akkusauger natürlich egal. Alle Be- und Entlüftungsschächte des Staubsaugers müssen frei sein, sonst kann es zum Hitzestau und schlussendlich zum Gerätedefekt – schlimmstenfalls auch zu Brandschäden – führen. Liegt das Kabel frei, niemals mit normalem Klebeband die Stelle abdichten. Eine kurzfristige Isolierung kann durch Isolierband aus der Elektroabteilung vom Fachhändler geschaffen werden. Ideal und sicherer ist ein Schrumpfschlauch für Elektrokabel, welcher sich durch Hitze um die elektrische Leitung fügt. (Haftung können wir natürlich nicht gewähren, wenn Sie einen kaputten Staubsauger selbst reparieren. Dieser Tipp soll nur am Rande erwähnt sein, da elektronischer Strom zu schweren Verletzungen am menschlichen Körper führen kann.) Richtig und besser ist es, das Kabel vom Fachmann austauschen zu lassen.

Man sollte beim Saugen nie mit dem Saugrohr des Staubsaugers im Raum gestikulieren, um Schäden am Mobiliar oder anderen Personen zu vermeiden. Vorsicht auch vor wackeligen und druckempfindlichen Gegenständen. Nie zu stark mit der Saugdüse gegen Schränke und dergleichen stoßen. Zum einen verlängert das die Lebensdauer des Mobiliars, zum anderen ist die Gefahr von herabstürzenden Gegenständen geringer. Insbesondere aber auf Bildschirme und TV-Geräte achten. Schnell hat man mit dem Schlauch oder Ellenbogen ausversehen den Bildschirm gerammt und beschädigt. Für das Absaugen dieser bieten sich spezielle Aufsätze und Düsen an, die jedoch nur wenige Hersteller bereitstellen. Schauen Sie dazu auch in unseren Akku-Staubsauger Test.

Erwähnenswert und wissenswert ist auch die EU-Verordnung Nr. 666/2013 der europäischen Kommission (hier das Datenblatt einsehen), die auch als Staubsaugerverordnung bezeichnet wird. Sie legt seit 2013 neue Richtlinien bezüglich der umweltgerechten Gestaltung fest, wodurch der Energiebedarf von neuen Staubsaugern reduziert werden soll. Daneben werden auch neue Grenzwerte zur Mindesthaltbarkeit, der Lärmbelästigung und der Staubemission festgelegt. Ab dem Jahr 2017 sollen dann noch strengere Regeln den Stromverbrauch und die Lärmbelästigung der Staubsauger kontrollieren. Die Verordnung (EU) Nr. 666/2013 gilt nicht für Akkusauger, Nasssauger, Saugroboter, Industriestaubsauger, Zentralstaubsauger oder Sauger für den Außenbereich.


Richtig Staubsaugen mit dem Ratgeber von Staubsauger-mit-Akku.de

Mit diesen FAQ (Frequently Asked Questions) zum Staubsaugen möchten wir häufig gestellte Fragen beantworten, welche immer wieder auftauchen. Als kleines Handbuch haben wir uns deshalb entschieden dieses Wissen online zugänglich zu machen. Eine Video-Anleitung sowie eine Bilder-Anleitung mit vielen Tipps und allem Wissenswertem werden darüber hinaus in unserem kleinen Wiki noch zeitnah folgen. Die passenden Modelle um bequem, aber effektiv, gründlich und richtig Staubsaugen zu können finden Sie in unserem Akku-Staubsauger Test. Viele weitere Informationen erhalten Sie auch in unserem Staubsauger Ratgeber.